Alterspflegeheim Schweikershain

Wie weit wir im Leben kommen, hängt davon ab,
wie sensibel wir mit den Jungen umgehen,
wie mitfühlend mit den Alten, wie verständnissvoll
mit den Ehrgeizigen und wie tolerant mit den
Schwachen und Starken.
Denn irgendwann gehören wir alle einmal zu ihnen. (George Carver)

Kurzzeitpflege Rochlitz

Die Einrichtung

Der grüne Haken - Zeichen für attestierte Verbraucherfreundlichkeit in Heimen

Die Kurzzeitpflege Rochlitz wurde zum 1. Juli 2015 im Erdgeschoss des ehemaligen Krankenhauses Rochlitz eröffnet. Sie ist eine Außenstelle der Altenpflegeheim Schweikershain gGmbH, einer Tochtergesellschaft der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH.

Die Kurzzeitpflege bietet acht Einzel- sowie sechs Doppelzimmer zur Betreuung von bis zu 20 Gästen gleichzeitig. Die Einzel- oder Doppelzimmer sind freundlich, hell und vollständig möbliert eingerichtet. Die Zimmer sind mit einem separaten Sanitärbereich mit Waschbecken und Toilette ausgestattet, teilweise auch mit Dusche und Balkon. Außerdem verfügt jedes Zimmer über ein Fernsehgerät sowie einen Telefonanschluss.

Ein großzügig angelegter Park im Krankenhausgelände lädt zu Spaziergängen und zum Verweilen ein.

Kontakt

Pflegedienstleiterin: Imke Krüger


Kurzzeitpflege Rochlitz
der Altenpflegeheim Schweikershain gGbmH
Gärtnerstraße 2
09306 Rochlitz

Telefon: 03737/787 52 30
Telefax: 03737/787 52 35

Geschäftszeiten

Montag bis Freitag
08:00 Uhr – 16:00 Uhr


Kurzzeit- oder Verhinderungspflege

Was ist Kurzzeitpflege?

Ist man pflegebedürftig und für eine begrenzte Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen, insbesondere im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt oder wenn die häusliche Pflege für eine bestimmte Zeit ausgesetzt werden muss oder soll, so besteht die Möglichkeit, im Kalenderjahr bis zu 56 Tage Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen. Für diese Zeit übernehmen die Pflegekassen auf Antrag die Kosten einer stationären Unterbringung. Die Kurzzeitpflege kann zusätzlich mit der Verhinderungspflege kombiniert werden. Diese Ansprüche gelten für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5. Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 können den Entlastungsbetrag in Höhe von 125 € im Monat einsetzen, um Leistungen der Kurzzeitpflege in Anspruch zu nehmen.

Pflegebedürftigkeit in Stufen Leistungen seit 2015
Max. Leistungen pro Kalenderjahr in Euro
Pflegebedürftigkeit in Graden Leistungen seit 2017
Max. Leistungen pro Kalenderjahr in Euro
- - Pflegegrad 1 bis zu 125 einsetzbarer Entlastungsbetrag
sog. "Pflegestufe 0" (mit Demenz*) Pflegestufe I-III 1.612 für Kosten der Kurzzeitpflege bis zu vier Wochen bzw. acht Wochen seit 1.1.2016 Pflegegrad 2-5 1.612 Euro für Kosten der Kurzzeitpflege bis zu acht Wochen
Was ist Verhinderungspflege?

Ist die private Pflegeperson im Urlaub oder krankheitsbedingt verhindert, die Pflege zu verrichten, kann bis zu sechs Wochen im Jahr die Leistung der Verhinderungspflege in Anspruch genommen werden. Die Pflegekasse übernimmt dafür bis zu 1.612 €. Der Betrag kann durch maximal die Hälfte des noch nicht genutzten Anspruchs auf Kurzzeitpflege (806 €) auf dann maximal 2.418 € erhöht werden. Anders als bei der Kurzzeitpflege wird die Verhinderungspflege jedoch erst gewährt, wenn Pflegende davor bereits sechs Monate im Einsatz waren.


Kurzzeitpflege und Verhinderungspflege kombinieren

Ab Pflegegrad 2 zahlt die Pflegekasse bis zu 1.612 € pro Jahr an Leistungen. Während der Kurzzeitpflege wird die Hälfte des bezogenen Pflegegeldes weitergezahlt. Der Anspruch auf KZP kann um den nicht verbrauchten oder vollen Anspruch auf Verhinderungspflege auf max. 3.224 € für längstens 8 Wochen erhöht werden. Der Leistungsbetrag für die Verhinderungspflege verringert sich dadurch um die entsprechende Höhe.

Achtung! Die Pflegekosten können durch zusätzliche Betreuungskosten aufgestockt werden. Für zusätzliche Betreuungs- und Entlastungsleistungen steht Pflegebedürftigen ein monatlicher Betrag in Höhe von 125 € zu. Diese Beträge können im Rahmen der Kurzzeitpflege für Unterbringungskosten verwendet werden.

Alle weiteren anfallenden Kosten für die KZP müssen Pflegebedürftige selbst aufbringen. Verfügt der Pflegebedürftige nicht über die nötigen finanziellen Mittel für diese Zusatzkosten, so werden diese Kosten entweder durch das Sozialamt übernommen bzw. bei den Angehörigen geltend gemacht.


Unser Pflegeleitbild

Unter dem Leitbild „Hilfe zur Selbsthilfe in Geborgenheit“ bieten wir unseren Gästen eine liebevolle Pflege und Hilfe bei der Alltagsbewältigung.

  • Das Ziel unserer Arbeit ist es, durch individuelle Pflege unseren Gästen die Möglichkeit zu bieten, ihre Lebenssituation anzunehmen, zu bewältigen, zu verbessern und so neue Lebenszufriedenheit erreichen – Alltagsbewältigung.
  • Durch Nutzung der Eigenkräfte der zu Betreuenden fördern wir ihr Wohlbefinden sowie ihre Selbständigkeit, erhalten geistige, körperliche und soziale Fähigkeiten, lindern Leiden und bieten in der letzten Lebensphase eine individuelle, der Lebens- und Glaubenssituation angepasste Sterbebegleitung – Förderung und Erhalt vorhandener Ressourcen.
  • Durch das Prinzip der Bezugspflege werden die Gäste individuell betreut – Individualität.